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Workshop Qi Gong – was fürs Herz

Montag, 25. Mai – 15:00 bis 18:00

Die 15 Ausdrucksformen des Taiji-Qigong

Der Ursprung dieser Übungsfolge reicht in die Tang-Dynastie (618 bis 907 n.Chr.) zurück. Der daoistische Mönch Xuan Yuanzi entwickelte diese aus seinen Kenntnissen über Daoismus und aus der Kampfkunst. Er bezeichnete diese Grundform als Kunst des Faustkampfes (quanshu) und Methode zur Pflege des Lebens (yangsheng). Weil sie sehr einfach auszuführen waren, verloren viele Interessierte schnell das Interesse an dem Erlernen und stellten die Wirksamkeit infrage. Prof. Jiao erweiterte im Rahmen seiner Forschungsarbeit diese ursprünglichen Übungen und gab ihnen eine neue Ausprägung.

Es entstand diese neue Übungsfolge mit Besonderheiten:

  • Die Übungen beinhalten die Prinzipien des Qigong.
  • Sie stellen eine Taiji-Übungsmethode dar. Taiji bedeutet: das große Gegensätzliche.
  • Symmetrie und Ausgewogenheit von rechts/links, oben/unten, öffnen/schließen, steigen/sinken, vorne/hinten, Yin/Yang
  • Verbindung von Übungen in Ruhe mit Übungen in Bewegung

In seiner klinischen Arbeit wurden die Übungen eingesetzt zur Behandlung folgender Krankheiten:

  • hoher und niedriger Blutdruck, koronare Herzerkrankungen, nervöse Herzbeschwerden, Herzrhythmusstörungen
  • depressive Verstimmung, Schlaflosigkeit, Gedächtnisschwäche, Konzentrationsstörungen
  • Schwindelgefühl
  • Beschwerden des Klimakteriums
  • chronische Bronchitis, Asthma, Atembeschwerden bei chronischen Lungenerkrankungen wie Lungenemphysem und Lungenfibrose
  • chronische Verdauungsstörung, nervöse Magen-Darm-Beschwerden, Magensenkung, chronische Verstopfung, Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre
  • chronische Leberentzündung, Leberzirrhose im frühen Stadium
  • Nierensenkung, Potenzstörungen, unregelmäßige Menstruation, Beschwerden beim Wasserlassen
  • rheumatische Beschwerden, Muskel- und Gelenkschmerzen, Bewegungseinschränkungen

Die Wirkung ist jedoch, wie bei anderen Qigong-Übungsfolgen auch, nicht auf diese Indikationen beschränkt. Durch die Stärkung des Qi-Flusses allgemein, treten auch Besserungen in vielen anderen Bereichen ein. Es ist ein ganzheitlich wirkendes System entstanden. Yangsheng ist die bewährte chinesische Version vom modernen Longevity-Gedanken. Qigong mit seinen Wirkungen auf die Trendbereiche Faszien und Vagusnerv (nur um mal die jüngsten Prägungen zu nennen) ist 5000 (!) Jahre alt.

Die Übungen werden im Stehen ausgeführt. Ist das nicht möglich, können sie genauso gut auch im Sitzen praktiziert werden.

Die Namensgebung der einzelnen Übungen ist der Natur entlehnt und gibt Hinweise auf die Art der Bewegungsausführung. In anderen Übungssystemen finden wir das nicht so ausgeprägt; dort ist auch oft ein Hinweis auf den symbolischen Hintergrund der Übung und der Wirkung enthalten.

Anmelden kannst du dich über unseren Kursplan www.movingbones.de/kursplan unter dem Workshopdatum 25. Mai 2026.

– Montag von 15 bis 18 Uhr

– du investierst: 69 € inkl. MwSt.

– Workshopleitung: Iris Klaus

Details

  • Datum: Montag, 25. Mai
  • Zeit:
    15:00 bis 18:00
  • Veranstaltungskategorien: ,